Eroberung Konstantinopel

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On 03.07.2020
Last modified:03.07.2020

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Eroberung Konstantinopel

Vorwort In vormaliger Zeit, als die Geschichtsschreiber noch schlichte und einfältige Leute waren, galt der Fall von Konstantinopel im Jahr als der. Die Eroberung Konstantinopels durch die Türken unter Sultan Mehmed II. nach Panagiotos Zografos (um ). Quelle: picture-alliance / akg-. Wie hat die Eroberung von Konstantinopel, die Entdeckung Amerikas und die Entdeckung des Seeweges nach Indien - Politik - Hausarbeit - ebook 0,-.

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Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr durch ein etwa Mann starkes Belagerungsheer des osmanischen Sultans Mehmed II. beendete das Byzantinische Reich. Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr (es wird auch vom Fall Konstantinopels gesprochen) durch ein etwa Mann starkes Belagerungsheer. Die Stadt Konstantinopel war seit der Reichsteilung von 3die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches und erlebte in dieser Zeit mehrfach. Die Eroberung Konstantinopels durch die Türken unter Sultan Mehmed II. nach Panagiotos Zografos (um ). Quelle: picture-alliance / akg-. Er beschwört den Eroberungswillen des Osmanischen Reiches. Zuerst war Konstantinopel für die Osmanen der Goldene Apfel und später nahmen Städte wie. Vorwort In vormaliger Zeit, als die Geschichtsschreiber noch schlichte und einfältige Leute waren, galt der Fall von Konstantinopel im Jahr als der. Wie hat die Eroberung von Konstantinopel, die Entdeckung Amerikas und die Entdeckung des Seeweges nach Indien - Politik - Hausarbeit - ebook 0,-.

Eroberung Konstantinopel

Die Eroberung Konstantinopels durch die Türken unter Sultan Mehmed II. nach Panagiotos Zografos (um ). Quelle: picture-alliance / akg-. Er beschwört den Eroberungswillen des Osmanischen Reiches. Zuerst war Konstantinopel für die Osmanen der Goldene Apfel und später nahmen Städte wie. Bericht über die Eroberung Konstantinopels aus der Schedelschen Weltchronik von Vorne rechts auf dem Stadtbild ist die Hagia Sophia zu erkennen. Das Zentrum bildeten die Janitscharen und wurde von Mehmed selbst befehligt. Osmanisches Reich. Wer Eroberung Konstantinopel die Menschen hinter den Legenden? Bei der Belagerung Konstantinopels Ulrike Von Der Groeben Alter die von einem gewissen Urban oder: Orban hergestellten Kanonen eine wichtige Rolle. Mai wurde ein erneuter Sturmangriff entlang des Mesoteichions abgeschlagen Die Flut Film am Trotzdem war das Osmanische Reich bis Beginn 17 Jh. Wahrscheinlich war es dem Sultan auch ein Anliegen durch den Erhalt und die Förderung der griechischen Kultur die Wirtschaft und den Handel erneut anzutreiben, was mit der Integration der Drachenz�Hmen Leicht Gemacht Folgen in seine Verwaltung bestenfalls gelingen konnte. Giustiniani Longi koordinierte vor Ort die Verteidiger und bestätigte dabei seinen Ruf als kompetenter Militär.

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In jeder Stadt wurde ein Vali Stadthalter eingesetzt. Gallipoli — Philadelphia — 1. Bild , seine beinahe unbewachte Hauptstadt einzunehmen. Eroberung Konstantinopel

Da die Verteidigungsmauern am Goldenen Horn nun auch besetzt werden müssen, werden die Verteidigungspositionen an der Theodosianischen Landmauer verringert.

Mai versammelt er seine Feldherren und verkündet den endgültigen Angriff auf Konstantinopel für den Sonntag, der Mai soll für die Vorbereitung, Montag, der Mai zur Regeneration genutzt werden.

Am Abend des Mai findet in der Hagia Sophia die letzte christliche Vesper statt. Gegen Uhr am Morgen des Mai beginnt der Sturm auf Konstantinopel.

Gegen Uhr wird die Kerkoporta, eines der Ausfalltore in der Theodosianischen Mauer, gestürmt und die Osmanen fallen in Konstantinopel ein. Der letzte byzantinische Kaiser Konstantinos XI.

Paleologos stirbt im Kampf, sein Leichnam wird jedoch nicht gefunden. Plündernd und Mordend zieht das Heer durch Konstantinopel.

Die versammelten Gläubigen werden von den Osmanen in der Kirche Niedergemacht, wobei die Priester die Liturgie weiter zelebriert haben sollen, bis sie von den Osmanen ermordet worden sind.

Mit der Eroberung Konstantinopels am Dienstag, den Mai endet faktisch die Existenz des Byzantinischen Reiches nach über 1. Die letzten byzantinischen Gebiete werden in den folgenden Jahren ebenfalls durch die Osmanen erobert.

Das Despotats Morea fällt , das Kaiserreich Trapezounta, ein Überbleibsel der Kreuzrittereroberung von , fällt und das Fürstentum Theodoro auf der Krimhalbinsel im Jahr Einzig die kleine Stadt Monemvasia auf dem Peloponnes schafft es zunächst nicht unter osmanische Herrschaft zu kommen.

Mit der Eroberung Monemvasias durch die Osmanen ist die lange Tradition des Römischen Reiches, die im Byzantinischen Reich fortgeführt worden ist, als Staatsgebilde nach fast zweitausend Jahren beendet.

In Griechenland und insbesondere in Thessaloniki sieht man sich jedoch heute noch in der Nachfolge des Römischen bzw. Byzantinischen Reiches.

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Im Osten breitete der Islam sich stark aus und bereitete sich auf einen Vormarsch gegen das christliche Europa vor. Die Türkenkriege galten als eine frühe Form des jihad , des heiligen Krieg der Muslime.

Jahrhundert war ein solcher Versuch des Islams auf der iberischen Halbinsel gestartet worden. Dieser zweite Feldzug des Islams erfolgte nun von Osten.

Beinahe die gesamte Türkei befand sich schon im Besitz der Osmanen. Die Stadt Byzanz war auch den Osmanen im Weg.

Das Byzantinische Reich geriet also in eine Zwickmühle zwischen Venedig, das Konstantinopel gerne unter seiner Schutzherrschaft gesehen hätte und dem Osmanischen Reich.

Politisch gesehen war die Ausgangslage sehr heikel für Konstantinopel. Der Kaiser sicherte den Christen die Vorherrschaft über den Bosporus.

Mit diesem Schachzug sicherten sie sich die Unterstützung der Stadt Konstantinopel zu, falls die Osmanen zurückgeschlagen werden konnten.

Das Bündnis bracht der Republik Venedig also kurzfristig viele Vorteile. Jahrhundert schon weit fortgeschritten war. Er war Oberbefehlshaber der Truppen.

Diese Truppen besetzten hauptsächlich den Theodosius Wall als Hauptwall. Die Seemauern wurden vor allem von Mönchen aus der innerstädtischen Klostern besetzt.

Aufgrund seiner guten Hafenbefestigung und seiner günstigen Lage war Konstantinopelauch auf eine sehr langfristige Belagerung vorbereitet.

Die Versorgungslage war sehr günstig, so lange die Seehoheit gewährleistet war, was nun mit den venezianischen Schiffen kein Problem mehr darstellte.

Die Osmanische Armee umfasste ca. Trotzdem galt diese reine Kräfteüberlegenheit nicht als sicherer Sieg für die Osmanen, zumal vorherige Belagerungen der Stadt bereits gescheitert waren.

Die Osmanische Armee lagerte auf der asiatischen Seite des Bosporus und musste die Meeresenge erst überqueren.

Trebuchets eingesetzt. Auf osmanischer Seite wollte man die Stadt an der Theodosischen Mauer angreifen, die einzige Möglichkeit eines Landangriffes.

Eine Belagerung von der Seeseite war zu unsicher, da Byzanz und seine Verbündeten dort bei weitem stärker waren. Die Kanonen sollten die Mauern zerstören.

Dann musste ein Angriff und eine Eroberung relativ schnell gehen, damit man den anderen Europäischen Nationen, wie z.

Auf Seite der Verteidigung hoffte man dagegen gerade auf das Gegenteil. Die Belagerung sollte möglichst lange dauern, um einem Entsatzheer die Möglichkeit zu geben rechtzeitig zu kommen.

Die Versorgungslage bot dort keinerlei Probleme. Es war möglich Nachschub mithilfe von Schiffen in die Stadt zu schaffen.

Auch die Wasserversorgung bot durch ein Kanalsystem keinerlei Probleme. Da das Byzantinische Reich keinerlei Besitz auf asiatischem Boden mehr innehatte, konnte er auf dem kleinsaiatischen Subkontinent frei operieren.

Die Stadt Edirne, das ehemalige Adrianopel spielte dabei eine zentrale Rolle. Sie war sein Ausgangspunkt für weitere Operationen. Im Sommer verhängte Mehmed II.

Diese war aber eher von geringem Erfolg und brachte den Nachteil, dass er sich somit die Republik Venedig zum Feind machte.

Das osmanische Heer setzte bei Adrianopel über und näherte sich Konstantinopel von Thrakien aus. Am Anfang der Belagerung fanden jedoch kaum Kampfhandlungen statt.

Die osmanische Armee war hauptsächlich mit Schanzarbeiten beschäftigt und mit dem Aufbau der Belagerungswaffen. Die Verteidiger waren gezwungen, sie in irgendeiner Form zu reparieren.

Am April griff Mehmed II. Byzanz mit seiner Flotte an. Dieser Angriff konnte aber abgewehrt werden. Die Verteidigung verlor kein einziges Schiff, während die angreifenden Osmanen beinahe ein Viertel ihrer Flotte bei dem Angriff verloren.

Die Erreichung von päpstlichen Versorgungsgütern, durch vier römische Galeeren am April brachte einen weiteren Sieg der byzantinischen Flotte.

Während das Osmanische Reich auf dem Festland weiterhin ungeschlagen vor dem Mauern der Stadt stand, musste die osmanische Flotte eine Niederlage nach der anderen hinnehmen.

Trotzdem schaffte Mehmed II. Nun war die osmanische Flotte zu deutlich überlegen und die christlichen Schiffe konnten ihren Hafen nicht mehr verlassen.

Es gab tägliche Geplänkeln, die hauptsächlich dazu dienten, die Verteidigung zu schwächen. Die Osmanen hatten genügend Truppen und Material zur Verfügung, um solch verschwenderische Angriffe zu befehligen, während es auf byzantinischer Seite auf jeden Mann ankam.

Die Lage der Stadt verschlechterte sich durch die undurchdringbare Seeblockade und die verheerenden Truppenverluste zunehmend.

Ein Entsatzheer, das die einzige Hoffnung auf einen Sieg hätte darstellen können, war nicht in Aussicht.

Es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis Konstantinopel fallen sollte. Daraufhin drängte Kaiser Konstantin auf Verhandlungen mit den Osmanen.

Diese sah er offenbar als letzten Ausweg an, das Byzantinische Reich doch noch zu retten. Sultan Mehmed war weder an Lösegeld, noch an den byzantinischen Gebieten, sondern nur an Konstantiopel interssiert.

Die Verhandlungen scheiterten am Der letzte Kaiser des Byzantinischen Reiches wurde als achtes von zehn Kindern am 9. Februar in Konstantinopel geboren.

Die Regierungszeit des Kaisers war alles andere als prunkvoll oder heroisch. Er kämpfte mit allen Mitteln dafür ein langsam sterbendes Reich vor dem Untergang zu bewahren.

Er starb bei der Schlacht um seine Stadt am Main und besiegelte damit den endgültigen Untergang des Byzantinischen Reiches [28] und somit auch den endgültigen Sieg des Osmanischen Reiches.

Konstantin war nicht verheiratet und hatte auch keine Kinder. Mit ihm endete seine Linie. Der am 1. April in Adrianopel geborene Mehmed II.

Von bis war Sultan des Osmanischen Reiches. Sein Hauptziel war die Eroberung von Konstantinopel und die Unterwerfung des Byzantinischen Reiches, was er bereits zwei Jahre nach seinem Amtsantritt erreichte.

Des Weiteren breitete sich das Osmanische Rech weit nach Westen aus. Mehmed II. Den Verteidigern Konstantinopels blieb zunächst nicht viel anderes als Warten übrig.

Die zum Schutz vor Beschuss an die Mauern gespannten Stoffballen stellten sich schnell als weitgehend wirkungslos heraus. Nachdem am 7.

April der erste Mauerabschnitt unter dem Beschuss einbrach, nutzten die Verteidiger die Nächte, um Schäden an den Mauern auszubessern und Lücken mit Geröll notdürftig aufzufüllen.

Die hochwandigen Galeeren erwiesen sich als uneinnehmbare Festungen, von denen aus die Decks der viel niedriger gebauten osmanischen Schiffe sehr effektiv mit Geschossen und Steinen eingedeckt werden konnten.

Die erfahrenen Seeleute und Steuermänner der Verteidiger taten ihr Übriges, um die osmanische Flotte schnell ins Hintertreffen geraten zu lassen.

Eine dieser neuen Kanonen wurde nur wenige Tage später an der Landspitze von Galata aufgestellt und nahm die vor der Sperrkette kreuzenden Schiffe der Verteidiger unter Beschuss.

Bereits mit dem zweiten Schuss gelang ein Volltreffer mitschiffs , der eine der Galeeren versenkte und etliche Seemänner das Leben kostete.

Die Verteidiger sahen sich daraufhin gezwungen, sich endgültig hinter die Sperrkette zurückzuziehen. Auf der Seeseite war somit zunächst ein Patt eingetreten, bei dem beide Seiten vor einem erneuten Angriff zurückschreckten.

Auch entlang der Landmauer kam es zu ersten heftigen Gefechten. Von da ab stand die Stadt unter einem unablässigen Beschuss, der die Mauern der Stadt in nur wenigen Tagen an einer Vielzahl von Stellen zum Einsturz brachte.

Der vorgelagerte Graben war mittlerweile weitestgehend zugeschüttet. April, nach fast einer Woche dauernden Beschusses, beschloss Mehmed, dass die Zeit für einen ersten Sturmangriff gekommen sei.

Giustiniani Longi koordinierte vor Ort die Verteidiger und bestätigte dabei seinen Ruf als kompetenter Militär. Der erste Sturmangriff war damit überaus erfolgreich abgeschlagen worden.

Zusammen mit der schweren Niederlage die man der osmanischen Flotte beigefügt hatte, waren viele Verteidiger frohen Mutes.

Man glaubte, so lange durchhalten zu können, bis ein Entsatzheer der einen oder anderen Macht eintreffen würde. Am Freitag, dem Die Genueser waren von einem Sturm in Chios aufgehalten worden und hatten ihre Reise erst am April von dort nach Konstantinopel fortsetzen können.

Das Lastschiff wiederum war von den byzantinischen Botschaftern in Sizilien organisiert worden und mit Getreide für die belagerte Stadt beladen. Die beiden Flotten trafen am frühen Nachmittag des Tages vor der Südostspitze von Konstantinopel aufeinander, es entbrannte ein heftiges Seegefecht.

Sultan Mehmed beobachtete das Seegefecht vom Ufer des Bosporus bei Pera; in Konstantinopel drängten sich die Einwohner ihrerseits auf den Hügeln der Stadt, um das Geschehen zu verfolgen.

Etwa eine Stunde setzten die christlichen Schiffe ihre Fahrt fort, ohne dass es den Angreifern gelang sie aufzuhalten.

Eben als sie um die Landspitze in das Goldene Horn einbiegen wollten, flaute der Wind ab und die Galeeren trieben, von der Strömung gezogen, langsam auf Pera zu.

Insbesondere das byzantinische Schiff geriet dabei immer stärker in Bedrängnis, und bald gingen den Seeleuten an Bord die Geschosse aus.

Der Kampf dauerte den ganzen restlichen Abend an und erst als bei Sonnenuntergang der Wind erneut auffrischte, gelang es den christlichen Schiffen, sich aus der Umklammerung zu lösen und in das Goldene Horn einzulaufen.

Insgesamt hatten die Osmanen etwa einhundert Gefallene und über dreihundert Verwundete zu beklagen. Diese sollten sich in den nächsten Wochen allerdings nicht erfüllen.

Trotzdem wurde er vom Oberbefehl der Flotte entbunden, aller Ämter enthoben, sein gesamter Besitz konfisziert und an die Janitscharen verteilt.

Bereits vor der Seeschlacht am April hatte Sultan Mehmed darüber nachgedacht, wie er das Goldene Horn unter seine Kontrolle bringen, und damit die Flotte der Verteidiger unschädlich machen könnte.

Angeregt durch das Unternehmen der Venezianer, die einige Galeeren und mehrere Boote vom Etschtal über die Berge zum Gardasee transportiert hatten Galeas per montes , beschloss er ein ähnliches Vorgehen.

Die Arbeiten hieran wurden intensiviert und im Verlauf des April wurde etwa die Hälfte der osmanischen Flotte aus dem Bosporus über den Hügel hinter Pera in etwa an der Stelle des heutigen Taksim-Platz gezogen.

Während der Überführung schossen die hinter Pera aufgestellten osmanischen Kanonen unablässig ins Goldene Horn um einen möglichen Seeangriff abzuwehren.

Den Verteidigern blieb zunächst nichts anderes übrig, als das erstaunliche Schauspiel der Schiffsprozession zu beobachten.

April einen Überraschungsangriff zu starten und die osmanischen Schiffe an ihrem Ankerplatz im Tal der Quellen niederzubrennen.

Die in Konstantinopel befindlichen Genueser wurden nicht eingeweiht, weil man befürchtete, dass dann auch die Bewohner der genuesischen Siedlung Pera von dem Angriff erfahren würden und man dort mit Agenten des Sultans rechnete.

April führte. Der Angriff zwei Stunden vor Morgengrauen des April geriet zu einem Desaster, da die Osmanen anscheinend tatsächlich von dem Vorhaben erfahren hatten.

Auf See wurde nur kurz gekämpft, dann zogen sich die christlichen Schiffe hastig zurück. Lediglich ein osmanisches Schiff konnte in Brand gesetzt werden, hingegen ging eine venezianische Galeere sowie eine Fusta im Feuer der Kanonen verloren.

Etwa neunzig Seeleute hatten ihr Leben gelassen, vierzig davon waren auf der osmanisch besetzten Seite des Goldenen Horns an Land geschwommen und wurden am folgenden Tag in Sichtweite der Stadt hingerichtet.

Aber dies konnte nicht verschleiern, dass die Belagerer das Goldene Horn nun dominierten und einen wichtigen taktischen Sieg errungen hatten: Die Verteidiger konnten nun die Häfen der Stadt im Goldenen Horn nicht mehr mit ihren Schiffen verlassen und waren zudem gezwungen, weitere Truppen von der Landmauer abzuziehen, um nun auch diesen Mauerabschnitt zu bemannen.

Es gab erste Lebensmittelengpässe, die immer mehr Soldaten zwangen, sich von den Mauern zu stehlen und ihre Familien bei der Nahrungsmittelbeschaffung zu unterstützen.

In der Nacht des 3. Aber die Bedingungen blieben unverändert: Die Stadt müsse kampflos übergeben werden, dann bliebe der Besitz seiner Einwohner unangetastet, während der Kaiser sich unbehelligt in das Despotat Morea zurückziehen dürfe.

Auch wenn einige seiner Berater ihn zur Annahme dieses Angebots drängten, blieb für Konstantin die Übergabe der Stadt inakzeptabel.

Mai wurde ein erneuter Sturmangriff entlang des Mesoteichions abgeschlagen und am Mai einer auf der Höhe des Blachernae -Viertels, an dem die dreifache Theodosianische Mauer endete und in einer einfachen Mauer fortlief.

Die hinter Pera stationierten Kanonen wurden am Mai wieder vor die Stadt verlegt. Die Kanonen feuerten nun unablässig Tag und Nacht auf die Stadt.

Zugleich intensivierten die osmanischen Truppen ihre Bemühungen, den vorgelagerten Graben zuzuschütten beziehungsweise mit Planken und Bohlen zu überbauen.

Der erste dieser Türme erreichte am Mai die Mauern, konnte von den Verteidigern aber mit Pulver gesprengt werden. Gleichzeitig intensivierten im Mai die serbischen Mineure ihre Tätigkeit.

Nachdem die Verteidiger am Mai die Grabungen entdeckten, wurde der erfahrene Ingenieur Johannes Grant , vermutlich ein Deutscher oder Schotte, mit deren Abwehr beauftragt.

In den folgenden Tagen gelang es durch hastige Gegengrabungen mehrere Tunnel der Angreifer auszuräuchern oder unter Wasser zu setzen, aber es blieb eine stete Herausforderung, alle neuen Grabungen zu entdecken.

Mai gelang es den Verteidigern, eine Gruppe von serbischen Bergleuten sowie ihren osmanischen Offizier gefangen zu nehmen.

Unter Folter verriet dieser die Position aller Tunnel. Noch am gleichen Tag gelang es alle Tunnel der Angreifer zu vernichten, woraufhin die Osmanen auf weitere Untergrabungsversuche verzichteten.

Die osmanische Flotte unternahm im Mai einige Demonstrationen. Mai, sowie erneut am Mai lief sie vom Bosporus aus bis an die Sperrkette, zu Kampfhandlungen kam es dabei aber nicht.

Die Verteidiger waren hierdurch aber immer wieder gezwungen, ihre nach dem Verlust des Goldenen Horns auf den Mauern stationierten Seeleute abzuziehen und die Schiffe in Bereitschaft zu versetzen.

Auch wenn alle Vorhaben der Angreifer immer wieder vereitelt werden konnten, waren die verteidigenden Soldaten von den Kämpfen am Tag und den Schanzarbeiten in der Nacht zunehmend übermüdet.

Die Einwohner Konstantinopels meinten vermehrt Zeichen für den nahen Untergang auszumachen. So sagten alte Volkssagen voraus, dass der letzte Kaiser den gleichen Namen wie der erste Kaiser tragen werde und die Stadt erst bei abnehmendem Mond fallen werde; dass der Vollmond am Mai mit einer dreistündigen Mondfinsternis verbunden war, schien die Ängste über die kommende Katastrophe zu bestätigen.

Bei einer am Mai abgehaltenen Prozession zu Ehren der Mutter Gottes rutschte die mitgeführte Ikone von dem Tragegestell und erschien den Herbeigeeilten, die versuchten sie wieder aufzurichten plötzlich schwer wie Blei.

Wenig später wurde die Prozession von einem schrecklichen Hagel und Regen heimgesucht, der ihren Abbruch erzwang.

Unabhängig davon, ob diese Ereignisse sich tatsächlich in der beschriebenen Weise zugetragen haben, geben sie eindrücklich wieder, wie niedergeschlagen und bedrückt die Stimmung in der belagerten Stadt in den letzten Tagen des Mai gewesen sein muss.

Aber auch im osmanischen Lager sank die Moral zusehends. Bislang hatten die Verteidiger allen Angriffen widerstanden und mit jedem Tag, den die Belagerung andauerte, erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit, dass weitere christliche Truppen zur Verteidigung der Stadt eintrafen oder beispielsweise die Ungarn die Situation für einen Angriff nutzten.

Insbesondere die alten Berater des vormaligen Sultan Murad hatten sich von Anfang an gegen die Belagerung ausgesprochen und sahen sich nun in ihren Befürchtungen bestätigt.

Nicht zuletzt um diese Kritiker zu besänftigen, nahm Mehmed am Freitag, dem Mai, ein letztes Mal Unterhandlungen mit Kaiser Konstantin auf, die aber keine greifbaren Ergebnisse brachten.

Alle Truppen sollten den Sonntag und Montag nutzen, um sich auszuruhen und vorzubereiten, am Dienstag, dem Mai, würde man die Stadt mit allen verfügbaren Kräften angreifen.

In der Nacht auf Dienstag, den Mai, um 1. Die erste Welle bildeten irreguläre Teile der osmanischen Armee.

Nach etwa zweistündigem Kampf wurden sie zurückgezogen, und eine zweite Welle von regulären Truppen setzte den Angriff fort. Um etwa 5.

Bei Sonnenaufgang brach die Verteidigung, vermutlich auf der Höhe des St. Romanus-Tores , endgültig zusammen. In kurzer Zeit gelang es den Janitscharen, ihre Stellung hier zu festigen und entlang der Verteidigungsanlagen vorzurücken, um weitere Tore zu öffnen.

Über die genauen Gründe für den Durchbruch der Janitscharen existieren verschiedene Versionen. Nach der christlichen Geschichtsschreibung gelang den Janitscharen der Zugang zur Stadt über eine kleine, unverschlossen gelassene Ausfallpforte, die sogenannte Kerkoporta , in der Nähe des St.

Byzantinischen Volkssagen zufolge sei die Stadt verloren, wenn die Kerkoporta vom Feind durchbrochen würde.

Sarah Connor Facebook was machst Transformers Megatron mit Marie Biermann feindlichen Kultur, die nichts von Humanismus versteht? Angesichts der durch die letzten Feldzüge Murads geschaffenen guten Ausgangslage schien die Gelegenheit für einen Angriff auf Konstantinopel günstig. Andere Quellen wiederum [51] geben an, dem Sultan sei nach der Schlacht der Kopf des getöteten Kaiser präsentiert und auf einer Lanze zur Schau gestellt worden. Ich nehme Abstand davon, ihnen irgendeinen Schaden zuzufügen. Unter Sultan Bayezid I. August in Konstantinopel ein. Es wurde zudem ab dem Bericht über die Eroberung Konstantinopels aus der Schedelschen Weltchronik von Vorne rechts auf dem Stadtbild ist die Hagia Sophia zu erkennen. Die Eroberung von Konstantinopel | Runciman, Steven | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch. Die Eroberung Konstantinopels – ein Wendepunkt der. Geschichte. Verschiedene Sichtweisen auf ein historisches Ereignis vergleichen. Lernbereich​. Unbestritten ist jedoch, dass die Eroberung Konstantinopels von hoher symbolischer Wirkung war. Das Zentrum bildeten die Janitscharen und wurde von Mehmed selbst befehligt. Die Waren, die Christine Mcconnell Europäer vor der Westworld S2 Indiens im Osmanischen Reich gekauft hatten, bezogen sie weiterhin von dort aus. Atlantis Die Versunkene Stadt bereits in der Stadt lebenden Lateiner waren uneins, ob sie bleiben sollten. Zum anderen vervielfachte sich die Einwohnerzahl Neu Stream Legal damit die Hörzu Heute Abend der Steuerzahler. In diesem Onepiece Deutsch beliefen sich die gesamten Steuereinnahmen auf Eroberung Konstantinopel Konstantin war nicht verheiratet und hatte Kinox To L keine Kinder. Trotzdem gab es nach jedem dieser Kreuzzüge Veränderungen im Heiligen Land. Musels per se zum Feind zu erklären ist genauso faschistoid wie die kranken Köpfe aus Saudi Arabien. Mit Konstantinos XI. Jahrhunderts teilweise zurückgedrängt werden konnten, wurden die Bulgaren zur neuen Bedrohung für die Stadt. Wes Craven Präsentiert Dracula geringe Zahl an Verteidigern war ein Schock für den Kaiser, und er ordnete an, sie geheim zu halten. Sultan Mehmed beobachtete das Seegefecht vom Ufer des Bosporus bei Pera; in Konstantinopel drängten sich die Einwohner Wickie Lied auf den Hügeln der Stadt, um das Geschehen zu verfolgen. Byzantinisches Reich. Gast am Dabei wurde der Stadthalter verpflichtet, jährlich eine bestimmte Summe an die zentrale Schatzkammer zu zahlen; was über den vereinbarten Betrag lag, konnte er als Gewinn behalten. Die Osmanen warfen alle Kräfte in diesen Abschnitt; dennoch Eroberung Konstantinopel die Verteidiger die Angreifer noch einige Stunden aufhalten. Palaiologos die drohende Gefahr und bat in Europa um Beistand.

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Im Lauf der Zeit - Konstantinopel - Von Reich zu Reich - \

Gallipoli — Adrianopel — 2. Gallipoli — Philadelphia — 1. Konstantinopel — Thessalonike — 2. Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr es wird auch vom Fall Konstantinopels gesprochen durch ein etwa In der Geschichtsschreibung wird die Eroberung von Konstantinopel bisweilen als eines der Ereignisse genannt, die den Übergang vom europäischen Mittelalter in die Neuzeit markieren.

Bei der Eroberung von Konstantinopel trafen zwei Reiche mit völlig verschiedener Ausgangslage aufeinander. Das ehemals mächtige Byzantinische Reich auch oströmisches Kaiserreich genannt blickte auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück, war aber seit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts von einem schleichenden Niedergang geprägt.

Die Hauptstadt Konstantinopel, die in der sogenannten mittelbyzantinischen Epoche etwa Mitte des 7. Jahrhunderts schätzungsweise Auch wenn die Stadt im Jahre wieder rückerobert werden konnte, gelang eine Wiederherstellung des Reiches nur auf vergleichsweise bescheidenem Niveau.

Es wurde zudem ab dem Die Hauptstadt Konstantinopel konnte ab insgesamt fünf Belagerungen durch osmanische Heere abwehren.

Zum Zeitpunkt der Eroberung im Jahr hatte Konstantinopel nur noch schätzungsweise Diese geschah zunächst in Kleinasien sowohl auf Kosten des Byzantinischen Reiches als auch anderer türkischer Herrschaften oder Beyliks.

Im Jahr gelang die Erweiterung des Herrschaftsgebiets über die Dardanellen nach Europa und die Eroberung des bislang byzantinischen Adrianopels heute: Edirne , das zur neuen Hauptstadt des Osmanischen Reiches wurde.

Durch weitere militärische Siege über Serbien an der Mariza und auf dem Amselfeld , Bulgarien seit tributpflichtig und ein Kreuzfahrerheer bei Nikopolis konnte die Herrschaft über die neuen Gebiete langfristig gesichert werden.

Unter Sultan Bayezid I. Die erste Hälfte des So musste die Belagerung Konstantinopels abgebrochen werden, da das in Persien neu entstandene Timuridenreich das Osmanische Reich an seiner östlichen Grenze bedrohte.

Sein Sohn Murad II. Nach einem langen und verlustreichen Krieg auf dem Balkan schloss Murad einen zehnjährigen Frieden mit seinen dortigen Feinden und verzichtete zugunsten seines erst vierzehnjährigen Sohnes Mehmed II.

Murad kehrte aus dem Ruhestand zurück, schlug noch die als Kreuzfahrerheer antretenden christlichen Truppen in der Schlacht bei Warna vernichtend und übernahm als Reaktion auf einen Aufstand der Janitscharen ab auch formal wieder die Herrschaft.

Bis zu seinem Tod im Jahre gelangen ihm weitere Siege in Europa sowie in Kleinasien, so dass sein mittlerweile neunzehnjähriger Sohn ein innerlich stabiles und an den Grenzen gesichertes Reich übernahm.

Während Murad II. Vor allem der Transport von Truppen zwischen Europa und Asien gestaltete sich durch die christliche Dominanz zur See für die Osmanen schwierig.

Die italienischen Seerepubliken , die die stärksten Konkurrenten des Osmanischen Reichs bei der Kontrolle des östlichen Mittelmeeres bzw.

Angesichts der durch die letzten Feldzüge Murads geschaffenen guten Ausgangslage schien die Gelegenheit für einen Angriff auf Konstantinopel günstig.

Zugleich würde das Zusammenspiel der beiden Festungen für einen jederzeit ungestörten Übergang osmanischer Truppen über den Bosporus sorgen.

Die Vorbereitungen für den Festungsbau scheinen vollkommen offen stattgefunden zu haben. Jedenfalls war der byzantinische Kaiserhof über das Vorhaben im Bilde und versuchte zunächst mit diplomatischen Mitteln zu reagieren.

Zwar wurden die Gesandten in Venedig, beim Papst und weiteren Mächten freundlich empfangen, substantielle Unterstützung konnten sie allerdings nicht einwerben.

Die nahe der Baustelle lebenden Menschen wurden gewaltsam vertrieben und auf dem eigentlichen Baufeld befindliche Ruinen einer orthodoxen Kirche als Baumaterial verwendet.

Während man sich am kaiserlichen Hof offenbar gegen ein unmittelbares militärisches Einschreiten entschloss, handelten einige Einwohner Konstantinopels auf eigene Faust und versuchten die Bauarbeiten zu sabotieren.

Nach Fertigstellung der Festung am August [10] zog Mehmed mit Truppen vor Konstantinopel, um die Stadt und ihre Wehranlagen für drei Tage zu inspizieren.

Noch vor seiner Abreise hatte er die neuerbaute Festung dem Befehl von Firuz Bey unterstellt und mit einer Besatzung von Mann sowie zunächst einer Reihe von Bronzekanonen versehen.

Er erteilte den Befehl, dass jedes passierende Handelsschiff eine Gebühr zu zahlen habe; wer sich weigere, sei zu versenken. Allerdings wurde schnell klar, dass die Kanonen der Festung nicht so effektiv waren, wie gewünscht.

So gelang es mehrfach italienischen Schiffen, die Meerenge zu durchqueren, ohne die geforderte Maut zu entrichten. Eines der Schiffe, eine mit Getreide beladene Galeere unter dem Kommando von Antonio Erizzo , wurde von einem steinernen Geschoss getroffen und versenkt.

Die aufgegriffene Mannschaft wurde zum Sultan gebracht, der sich zu diesem Zeitpunkt in Dimotika aufhielt, und geköpft, der Kapitän gepfählt.

Bei der Belagerung Konstantinopels spielten die von einem gewissen Urban oder: Orban hergestellten Kanonen eine wichtige Rolle. Ob er dort bereits in Diensten Kaiser Konstantins stand oder ihm diese erst anbieten wollte, ist unklar.

Jedenfalls scheint die kaiserliche Schatzkammer nicht in der Lage gewesen zu sein, Urban angemessen zu entlohnen. Der an technischen Neuerungen interessierte und aufgeschlossene Sultan verpflichtete ihn zu einem sehr hohen Lohn.

Unstrittig ist jedenfalls, dass Urban im Herbst in Edirne mit der Produktion mehrerer Kanonen für die bevorstehende Belagerung Konstantinopels begann.

Die Aussagen der christlichen Chronisten sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten, da sie die Kanonen nur aus der Ferne beobachten konnten und diese im Verlauf der Belagerung mehrfach im Schutz der Dunkelheit neu positioniert wurden.

Das Byzantinische Reich konnte diesen Krieg, genauer die Belagerung von Konstantinopel, unmöglich ohne fremde Hilfe gewinnen.

So suchte Konstantin im Herbst mit allen Herrschern Kontakt, die möglicherweise Hilfe anbieten konnten.

Kaiser Friedrich III. Das Königreich Aragon unter Alfons V. In Ungarn herrschten innenpolitische Auseinandersetzungen, und Serbien war osmanischer Vasall und nicht gewillt, diese Rolle zu verlassen.

Georgien und Trapezunt standen an ihren Grenzen selber unter enormem Druck und waren zu effektiver Hilfe nicht in der Lage. Die türkischen Beyliks hatten den Zorn des jungen Sultans kaum ein Jahr zuvor zu spüren bekommen und waren zu neuen Aktionen nicht bereit.

Das byzantinische Despotat Morea auf der Peloponnes wurde ab Oktober selbst durch eine osmanische Streitmacht unter Turahan Bey in Schach gehalten.

Der Papst selbst verfügte nicht über ausreichend Mittel, um eine nennenswerte Hilfsflotte auszurüsten, versprach aber, entsprechend auf Venedig einzuwirken.

Als Gegenleistung für seine Unterstützung forderte er allerdings nicht weniger als den Vollzug der Kirchenunion , was Konstantin notgedrungen zusagte.

In den folgenden Monaten entspann sich ein diplomatischer Kleinkrieg zwischen dem Papst und Venedig, bei dem es vordergründig um ausstehende Schulden für einige vom vorherigen Papst Eugen IV.

Papst Nikolaus, von den ständigen Verzögerungen entnervt, hatte seinerseits bereits im März drei genuesische Galeeren angemietet und diese, mit Nahrungsmitteln und Waffen beladen, auf den Weg geschickt.

Man bot alle Unterstützung bei den weiteren diplomatischen Bemühungen an, sei auch bereit, eine Galeere mit Hilfsgütern zu entsenden, wolle sich aber nicht mit eigenen Truppen an der Verteidigung der Stadt beteiligen.

Immerhin stellte es die genuesische Regierung ihren Bürgern frei, auf eigene Kosten den Byzantinern beizustehen. Ebenso verpflichteten sich die Kapitäne zweier auf der Rückfahrt in Konstantinopel haltmachender venezianischer Galeeren, Gabriele Trevisano und Alviso Diedo , in der Stadt zu bleiben und die Verteidiger zu unterstützen.

Die bereits in der Stadt lebenden Lateiner waren uneins, ob sie bleiben sollten. In der Nacht des Viele andere Venezianer und Genueser, auch Bürger aus der benachbarten genuesischen Siedlung Pera , entschlossen sich hingegen, bei der Verteidigung der Stadt zu helfen.

Diese geringe Zahl an Verteidigern war ein Schock für den Kaiser, und er ordnete an, sie geheim zu halten.

In den folgenden Wochen wurden alle Matrosen der in der Stadt liegenden Schiffe zum Militärdienst verpflichtet. Bereits im Februar rückten erste osmanische Verbände in das weitere Umland der Stadt vor, und es kam zu ständigen Scharmützeln mit den wenigen byzantinischen Soldaten.

Eine Reihe von kleineren byzantinischen Siedlungen am Marmarameer und am Schwarzen Meer Mesembria , Anchialios , Bizye fielen in osmanische Hände, lediglich Selymbria und Epibatos widerstanden diesen ersten handstreichartigen Attacken.

Ende März stach die in Gelibolu stationierte osmanische Flotte in See. Am Er traf am Ostermontag, dem 2.

Von einigen noch aus dem Schwarzen Meer kommenden Schiffen abgesehen war bis zum 5. Lediglich im nördlichsten Abschnitt der Landmauer, am Blachernae -Viertel, wurde die Landseite von einer einfachen Mauer geschützt.

Entlang der Theodosianischen Mauer wurde daher nur die vordere Linie besetzt, um gegebenenfalls ein Zurückweichen auf die beiden rückwärtigen Mauern zu ermöglichen.

Die kampfstärksten Truppen, die byzantinische Armee sowie die von den Italienern gestellten Truppen, standen an der Landmauer dem Gros der osmanischen Truppen gegenüber.

Der Genuese Giovanni Giustiniani Longo hatte bei seiner Ankunft das Feldkommando zur Verteidigung dieses wichtigsten Mauerabschnitts vom Kaiser übertragen bekommen und sich unverzüglich um die notwendigen Vorbereitungen bemüht.

Die vorgelagerten Gräben waren ausgeräumt, mit Wasser geflutet und Schäden an den Mauern, soweit möglich, behoben worden.

Die Griechen verfügten ihrerseits über eine Reihe von Kanonen und Steinschleudermaschinen zur Verteidigung.

Insbesondere die Kanonen die allesamt von erheblich kleinerem Kaliber als die der osmanischen Belagerer waren erwiesen sich aber als wenig nützlich, da nur wenig Salpeter für deren Einsatz zur Verfügung stand und selbst die kleineren Kanonen durch die Erschütterung beim Abfeuern das Mauerwerk der Stadt zu beschädigen drohten.

Die Seemauern zum Marmarameer waren hingegen nur dünn und mit weniger kampfkräftigen Einheiten besetzt. Ein Angriff entlang dieser Seeseite erschien unwahrscheinlich, und die hier stationierten Truppen sollten vor allem abschrecken und beobachten.

Die Seeleute unter dem Kommando des venezianischen Kapitäns Gabriele Trevisano wachten über die Seemauer am Goldenen Horn, wohl auch, um nötigenfalls die Flotte der Verteidiger schnell verstärken zu können.

Die Hauptaufgabe der Flotte bestand darin, die Osmanen von einem Angriff zur See durch das Goldene Horn abzuhalten und möglicherweise eintreffenden Verstärkungen Geleit zu geben.

Durch ein möglichst langes Standhalten gegen die Belagerung, so die Hoffnung, werde sich eine Entsatzarmee auf den Weg machen oder eine benachbarte Macht die Gunst der Stunde für einen Angriff auf das osmanische Territorium nutzen.

Die Bedingungen für eine Versorgung der Bevölkerung schienen hierfür sogar günstig. Vor der Belagerung hatte man so viele Nahrungsvorräte wie möglich in die Stadt schaffen lassen; zudem verfügte das in Bezug auf die Einwohnerzahl stark geschrumpfte Konstantinopel mittlerweile über viele freie Flächen innerhalb der Mauern, auf denen ohnehin Feldfrüchte angebaut und Vieh gehalten wurde.

Die osmanische Armee vor Konstantinopel umfasste je nach Quelle und Untersuchung zwischen Da die zeitgenössischen griechischen und lateinischen Chronisten zu Übertreibungen neigten, darf letztere Zahl als weit überhöht angesehen werden.

Türkische Quellen selbst sprechen von etwa Die Menge und die zentrale Rolle, die diese Waffengattung bei der Belagerung der Stadt spielte, war für die damalige Zeit ungewöhnlich und neuartig.

Unter den Arbeitern befand sich auch ein Kontingent serbischer Mineure , die durch Tunnelgrabungen und unterirdische Sprengungen die Mauern Konstantinopels zum Einsturz bringen sollten.

Mehmed II. Um anderen Mächten den italienischen Städten, Ungarn, türkischen Beyliks etc. Der linke Flügel unter Karaca Bey bestand überwiegend aus rumelischen Truppen sowie Verbänden der europäischen Vasallen.

Nach der faktischen Reichsteilung von war die Stadt das Zentrum der östlichen Mittelmeerwelt. Mit dem Fall der Stadt fiel auch das Reich. In Folge der Machtstellung wurde Konstantinopel auch zum kirchlichen Mittelpunkt.

Der Bischof der Stadt, der sein Amt auf den Apostel Andreas zurückführte, war ab Patriarch und beanspruchte eine herausgehobene Stellung auf kaiserlichen Beschluss hin war er fortan nur dem Bischof von Rom nachgeordnet.

Konstantinopel konnte auf Grund der Lage auf einem Kap nur nach Westen hin erweitert werden. Bereits Theodosius I.

Um wurde unter seinem Enkel Theodosius II. Das gewaltige Befestigungswerk wurde danach noch wiederholt restauriert und erweitert.

Die Versorgung der weit über Bis etwa gab es in der Stadt noch zahlreiche Einwohner mit Latein als Muttersprache, wie unter anderem durch Grabinschriften bezeugt wird, erst danach wurde Konstantinopel vollständig gräzisiert.

Für die Versorgung der riesigen Hauptstadt mit Trinkwasser wurden mehrere Aquädukte aus dem nordwestlich gelegenen Hügelland errichtet, deren Wasser in mehreren, insgesamt Allgemein erfasste die oströmischen Kaiser im 4.

Jahrhundert bis 6. Jahrhundert eine auffällige Baulust, von der auch Chalcedon — obwohl es ständig im Schatten von Konstantinopel stand — profitierte.

So wurde der Hafen erweitert sowie Paläste und Kirchen gebaut. Konstantinopel galt aufgrund der Theodosianischen Mauern lange Zeit als uneinnehmbar und als die stärkste Festung der bekannten Welt; zahlreiche Angriffe und Belagerungen scheiterten an dem mehrfach gestaffelten Befestigungswerk der Stadt.

Die Zufahrt zum Hafen konnte mit einer gewaltigen Kette Hafenkette versperrt werden. Die Festung Konstantinopel beherrschte damit den Übergang von Europa nach Asien und trug entschieden dazu bei, dass die reichen römischen Orientprovinzen während der Völkerwanderung für Hunnen und Germanen unerreichbar blieben.

Umgekehrt war die Stadt auch bei der Abwehr von Angriffen von Osten her ähnlich bedeutend. Mit der islamischen Expansion , während der auch die Araber wiederholt an der dreifachen Mauer der Stadt scheiterten, endete wenige Jahre später die spätantike Phase der Stadtgeschichte.

Die beiden abgewehrten Belagerungen durch die Araber in den Jahren — sowie —18 stoppten den Vormarsch der Muslime nach Europa und sind ebenso wie die Schlacht bei Tours und Poitiers durch die Franken von welthistorischer Bedeutung.

Allerdings wirkte sich der endgültige Verlust der reichen römischen Orientprovinzen nach auch auf die Hauptstadt aus; so entfielen nun die Getreidelieferungen aus Ägypten.

Während die Araber im Laufe des 8. Jahrhunderts teilweise zurückgedrängt werden konnten, wurden die Bulgaren zur neuen Bedrohung für die Stadt.

Zu einer ersten ebenfalls erfolglosen Belagerung kam es Die Serie der Angriffe riss auch im 9.

Jahrhundert nicht ab, als Bulgaren und Rus , im Jahr die Petschenegen , mehrfach versuchten, Konstantinopel zu erobern. In der Regel führten diese Belagerungen zur Verwüstung des thrakischen Umlands der Stadt, und auch das leichter befestigte Chalcedon wurde mehrfach von Persern und Arabern eingenommen, geplündert und zerstört.

Infolgedessen sind dort heute kaum noch Spuren der byzantinischen Baukunst zu finden. Unter Justinian hatte sie im 6. Dagegen nehmen kritische Historiker und Archäologen an, dass die Stadt wohl niemals eine halbe Million erreicht, geschweige denn überschritten habe.

Jahrhunderts ging die Einwohnerzahl nicht zuletzt auf Grund der arabischen Belagerungen deutlich zurück nach Ansicht von Forschern wie Chris Wickham sogar auf deutlich unter Jahrhundert wieder auf angeblich etwa Vorsichtigere Schätzungen setzten für das Ende des Jahrhunderts demgegenüber Gebietsverluste infolge militärischer Niederlagen unter anderem in der Schlacht von Manzikert im Jahr zwangen die Byzantiner Ende des elften Jahrhunderts, Hilfe im christlichen Westen zu suchen.

Dem Vordringen der Normannen über Süditalien bis auf das griechische Festland konnte nur dank der Venezianer Einhalt geboten werden, im Gegenzug wurden ihnen Handelsprivilegien, Zollnachlässe sowie eine Handelsniederlassung in Konstantinopel vertraglich gewährt.

In der Metropole am Bosporus sahen die Kreuzfahrer eine fortschrittliche Infrastruktur, die sie aus keiner ihrer Städte auch nur annähernd kannten.

Kaiser Alexios I. Das gut Dem bedrängten Konstantinopel war wieder etwas Luft verschafft worden; doch zugleich hatte sich das Verhältnis zum Westen, das ohnehin durch das Schisma von belastet war, im Zuge des Kreuzzugs erheblich verschlechtert.

Auch das traditionell freundliche Verhältnis der Byzantiner zu Venedig schlug im Jahrhundert unter Manuel I. Komnenos in Misstrauen, Verachtung und Hass um, nicht zuletzt durch die immer wieder auf byzantinischem Boden ausgetragenen Machtkämpfe der Dogenrepublik mit Pisa und Genua.

Trotz einem beschlossenen Frieden beeinträchtigte das Ereignis dieser Lateinerpogrome die Beziehung zwischen Konstantinopel und Venedig nachhaltig.

Im Jahre nahm ein von Venedig ausgerüstetes und vom Dogen Dandolo geführtes Kreuzfahrerheer die Eroberung Konstantinopels in Angriff, unter dem Vorwand, die dortigen Thronstreitigkeiten zu klären allerdings ist in der modernen Forschung bestritten worden, dass Venedig wirklich von Anfang an einen Angriff auf Byzanz geplant habe.

Kaiser Alexios III. Als sie eine Moschee entdeckten — es gab ab infolge der Niederlassung arabischer Händler eine muslimische Gemeinde in Konstantinopel — und sie anzündeten, zerstörte der dadurch entstandene Flächenbrand ein ganzes Stadtviertel.

Als Isaak II. Die Schiffsflotte Mehmeds II. Auch die kriegstechnischen Fortschritte sprechen für Mehmed II. Mehmed II. Das Wissen um die ehemalige byzantinische Wunderwaffe des Byzantinischen Feuers ist bereits mit der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzritter des vierten Kreuzzuges verlorengegangen.

Konstantinopel hofft auf Hilfe aus Westeuropa. Frankreich und England haben gerade erst den jährigen Krieg gegeneinander beendet und sind nicht in der Lage ein Heer zu stellen.

Nördlich von Galata, verdeckt von einem Hügel und so für die Byzantiner nicht sichtbar, lässt er eine Rampe über Land bauen, mit der es gelingt die Schiffe in den westlichen Teil des Goldenen Horns zu transportieren.

Da die Verteidigungsmauern am Goldenen Horn nun auch besetzt werden müssen, werden die Verteidigungspositionen an der Theodosianischen Landmauer verringert.

Mai versammelt er seine Feldherren und verkündet den endgültigen Angriff auf Konstantinopel für den Sonntag, der Mai soll für die Vorbereitung, Montag, der Mai zur Regeneration genutzt werden.

Am Abend des Mai findet in der Hagia Sophia die letzte christliche Vesper statt. Gegen Uhr am Morgen des Mai beginnt der Sturm auf Konstantinopel.

Gegen Uhr wird die Kerkoporta, eines der Ausfalltore in der Theodosianischen Mauer, gestürmt und die Osmanen fallen in Konstantinopel ein.

Der letzte byzantinische Kaiser Konstantinos XI. Paleologos stirbt im Kampf, sein Leichnam wird jedoch nicht gefunden. Plündernd und Mordend zieht das Heer durch Konstantinopel.

Die versammelten Gläubigen werden von den Osmanen in der Kirche Niedergemacht, wobei die Priester die Liturgie weiter zelebriert haben sollen, bis sie von den Osmanen ermordet worden sind.

Mit der Eroberung Konstantinopels am Dienstag, den Mai endet faktisch die Existenz des Byzantinischen Reiches nach über 1.

Die letzten byzantinischen Gebiete werden in den folgenden Jahren ebenfalls durch die Osmanen erobert.

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